Unsere Sichtweise zu den Ergebnissen der gestrigen Einwohnerbefragung in der Gemeinde Halbe.
Nach einem langen Streit um die geplanten Windkraftanlagen in der Gemeinde Halbe, wurde am 18.01.2026 eine Einwohnerbefragung durchgeführt.
Die Ergebnisse:
- Im GT Halbe stimmten 264 Personen dafür, dass sich die Gemeindevertreter für den Bau der Windkraftanlagen einsetzen sollten, 186 Personen stimmten dagegen. (Wahlbeteiligung: 40,56%)
- Im OT Teurow stimmten 62 dafür, 82 dagegen (Wahlbeteiligung: 57,37%)
- Im OT Oderin stimmten 28 dafür, 113 dagegen (Wahlbeteiligung 71,14%)
- Im OT Freidorf stimmten 34 dafür, 79 dagegen (Wahlbeteiligung: 71,97%)
- Im OT Briesen stimmten 52 dafür, 51 dagegen (Wahlbeteiligung: 37,32%)‘
- In Massow stimmten 6 dafür, 16 dagegen (Wahlbeteiligung: 8,98%)
… hm, bitte was?
In Massow wurde auch befragt? Dabei stand doch hier gar kein Lokal laut des Schreibens des Bürgermeisters, welcher die Einwohner zur Befragung einlud. Es war nur von Halbe, Teurow, Oderin, Freidorf und Briesen die Rede.
Kann es etwa sein, dass die Windkraftgegner noch kurz vor der Befragung in der Geflüchtetenunterkunft Massow ein Lokal aufzogen?
An sich eine gute Sache, aber…
… Schon ein bisschen schräg. Noch vor einem halben Jahr fragte die Fraktion BBN (zu der die AfD gehört) den Bürgermeister, was dieser gedenke zu tun, um die Geflüchtetenunterkunft endlich „loszuwerden“. Auch fragte die BBN, warum keine Bettensteuer auf die Geflüchtetenunterkunft erhoben würde, sodass der Amtsleiter aufklären musste, dass es sich bei den Geflüchteten nicht um Gäste oder Touristen handelte, sondern um EINWOHNER der Gemeinde.
Und die gleichen Gemeidevertreter setzen sich nun für ein Befragungslokal in der Unterkunft ein? So schön abgelegen im „nirgendwo“ … ob sie sich bei der Kommunalwahl auch dafür einsetzen würden?
Viele rechneten mit einem erdrutschartigen Sieg der Windkraftgegner. Schließlich wurde immer wieder betont, dass sich die Gemeindevertreter gegen Willen der Bürger richten würden, wenn sie die Pläne zu den Windkraftanlagen weiter verfolgen würden.
Tatsächlich aber haben sich nur 23,45% der Bürger aktiv bei der Befragung gegen die Anlangen ausgesprochen.
Über die Hälfte ist gar nicht abstimmen gegangen.
Warum stimmen so viele nicht ab? Manche werden vermutlich nicht gekonnt haben. Schließlich konnte nur persönlich gewählt werden, es war keine Briefwahl vorgesehen.
Und der Rest?
Der Rest war folglich nicht dagegen! Entweder waren sie unschlüssig, wie sie hätten abstimmen wollen oder es war ihnen einfach nur gleich.
Also:
wenn die BBN ankündigt, den „Bürgerwillen“ zu vertreten, wenn sie sagt, der „soziale Frieden“ sei nicht mehr gewährleistet, dann spricht sie nicht für die Mehrheit der Gemeinde Halbe. Dann spricht sie für 23,45%!
Und dass, obwohl so viel unternommen wurde, um die Gemeinde vom Gegenteil zu überzeugen:
es wurden Personen zum Stören der Gemeindevertreterversammlung eingeladen
es wurden Veranstaltungen organisiert
Briefkästen wurden mit Flyern zugeschüttet
die Straßen mit Plakaten gepflaster
Herzliche Grüße
Gemeinsam für Halbe

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